Die Süddeutsche Zeitung hat vor ein paar Tagen über die Menschen berichtet, die in ihrem Land geblieben sind. Ein beeindruckendes Portrait von Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist. Wenn wir vor Ort sind, dann treffen wir diese Menschen, die mit dem Krieg zu leben gelernt haben. Manche besser, manche schlechter. Die, die da geblieben sind, müssen die Aufgaben von den den Menschen übernehmen, die geflohen sind. Ganz besonders fehlen natürlich die Frauen, die das Land verlassen haben (Krankenschwestern, Lehrerinnen, Ärztinnen) denn für die, die dageblieben sind, soll das Leben einigermaßen weitergehen. Es ist der Versuch ganz normal weiter zu leben, auch wenn jeder weiß, das es nicht normal ist. jg