Samstag, 9. November 2024



Erst zu viel - jetzt zu wenig

Kaum zu beschreiben ist das (scheinbar) ganz normale Nebeneinander von Vergangenheit und Zukunft, von Krieg und Alltag in der Ukraine. Morgens im Krankenhaus sehen wir vom Krieg schwer gezeichnete junge Männer. Am Nachmittag treffen wir im Café Student:innen, die jetzt leben und glücklich sein wollen. Vor einem Jahr gab es noch kilometerlange Staus an den Grenzübergängen. Jetzt können wir direkt bis an den Schlagbaum fahren. Vor zwei Jahren haben sich die vielen Hilfstransporte manchmal gegenseitig behindert. Jetzt ist alles gut organisiert, aber es kommt viel weniger an. Besonders dringend benötigt werden Medikamente und medizinische Geräte, Generatoren und Solaranlagen. jg